Neue Arbeitsfelder für Ergotherapeuten aus Sicht der Situation des Berufes im Tessin

Moller, Matthias (2015) Neue Arbeitsfelder für Ergotherapeuten aus Sicht der Situation des Berufes im Tessin. In: 4. Schweizerischer Ergotherapie-Kongress des EVS, 12.06.2015-13.06.2015, Bern, Switzerland. (Unpublished)

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Abstract

Der Beruf des Ergotherapeutin ist im Tessin in Teilbereichen des Gesundheitssystems recht unbekannt. Am meisten Bekanntheit und professionalle Anerkennung hat er sich in der stationären und ambulanten Versorgung von Schlaganfallpatienten und handverletzten Personen erworben, oder als Teil des pflegerisch-therapeutischen Angebotes in Alters- und Pflegeheimen, sowie in der vorwiegend ambulanten Behandlung von Enticklungsverzögerungem und daraus resultierenden Handlungsproblemen im Kindesalter. Andere Bereiche, wie der Bereich seelische Gesundheit mit dem enstprechende Netzwerk von psychosozialen Angeboten, integrieren den Beruf bisher nur punktuell. Mit dem Neustart des revidierten Curriculums im September 2012 hat der Studiengang Ergotherapie der SUPSI einen inhaltlichen Schwerpunkt gesetzt, welcher sich dieser Situation stellt, indem er neue Arbeitsfelder für Ergotherapeuten im Tessin in einem umfangreichen Unterrichtsmodul des vierten Semesters thematisiert. Neben der Vertiefung der fachlich-technischen Aspekte des Berufes ist es ein wichtiges Ziel dieses Bildungsangebotes, auf Arbeitsfelder aufmerksam zu machen, die im Tessin erhebliches berufliches Entwicklungspotenzial haben – die aber auf Seiten der etablierten Berufsangehörigen bisher kaum Interesse generiert haben – und warum es wichtig ist, dass sich zukünftige Ergotherapeuten dahingehend öffnen.

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