Palliative Care als interdisziplinäres Ausbildungsmodul im Studiengang Ergotherapie

Moller, Matthias (2015) Palliative Care als interdisziplinäres Ausbildungsmodul im Studiengang Ergotherapie. In: 60. Ergotherapie Kongress, 01.05.2015-03.05.2015, Bielefeld, Germany. (Unpublished)

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Abstract

Laut Deutscher Gesellschaft für Palliativmedizin, konzentriert sich selbige auf „die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.“ Die Rolle der Ergotherapie in diesem Kontext ist dabei oft noch unklar und/oder wird unterschätzt, auch wenn man generell eine zunehmende Integration des Berufes in dieses Arbeitsfeld beobachten kann. Im Sinne des interdisziplinären Versorgungsansatzes trägt Ergotherapie dazu bei, Schmerzen zu lindern bzw. den Umgang damit in den Alltag zu integrieren, Selbständigkeit zu fördern, Selbstbestimmung zu respektieren und zu erhalten, eventuelle spirituelle Belange zu berücksichtigen, sowie die subjektive Lebensqualität auch in der letzten Lebensphase zu erhöhen. Mit dem Neustart des revidierten Curriculums im September 2012 hat der Studiengang Ergotherapie der Fachhochschule Südschweiz einen inhaltlichen Schwerpunkt gesetzt, welcher sich dieser Situation stellt, indem er das Thema Palliative Care in einem interdisziplinären Unterrichtsmodul des sechsten Semesters thematisiert. Der Vortrag präsentiert die inhaltliche Struktur mit den Schwerpunktthemen des Moduls, erläutert, wie es zu dieser Konzeption gekommen ist, und geht auf einige Herausforderungen ein, welche sich durch die interdisziplinäre Umsetzung stellten. Desweiteren werden die konkrete didaktische Umsetzung, z.B. interdisziplinäre und fachspezifische Unterrichtsstunden, oder die Modalitäten des Leistungsnachweises für die Studierenden, erläutert, sowie positive und negative Reaktionen, Feedbacks, und Schulussfolgerungen, die nach der erstmaligen Durchführung des Moduls im Frühjahr 2015 aufkamen, präsentiert.

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